Frankfurt a.M.: Fehlberatung einer Zoohandlung ergibt 34 Babies!
Samstag, März 31st, 2007Ein junges Mädchen hat bereits drei weibliche Ratten, als sie in einer Zoohandlung eine Ratte entdeckt, die ihr gefallen würde. Der Zoohändler bestätigt ihr, es handelt sich um ein Weibchen. Das Mädchen kauft das Tier und setzt es mit ihren vorhandenen Weibchen zusammen. Das Ergebnis: bereits am 9.2.07 kommen die ersten Babies auf die Welt, nach und nach werfen dann die anderen zwei Weibchen auch, insgesamt 34 Babies!
Inzwischen ist das vierte Tier, das doch ein Bock war, getrennt, weiteren Nachwuchs sollte es jetzt dort nicht mehr geben.
Eine leider gar nicht so seltene und typische Geschichte über Tierkauf aus Zoohandlungen. Entweder saßen die Tiere dort schon gemischtgeschlechtlich und man kauft potentiell schwangere Weibchen. Oder die Beratung ist fachlich so schlecht, daß man Weibchen sucht und Männchen bekommt, oder umgekehrt. Hakt man dort nach, heißt es immer wieder, man könne die Babies ja bringen. Besonders leicht geht das, wenn der gleiche Zooladen auch noch Schlangen oder andere Reptilien verkauft.
Zum Glück hat das Mädchen ja nun im Internet zu uns gefunden. Und wir werden versuchen zu helfen.
Zur sofortigen Vermittlung stehen insgesamt 18 Rattenwelpen aus dem ersten Wurf:
9 Böckchen und 9 Weibchen, geboren am 9.2.07, bunt gescheckt, zahm und neugierig.
Kontakt: über uns (s.Impressum), Transporte auch weiter weg u.U. möglich, einfach fragen.
In der kommenden Woche werden wir vor Ort Bestandsaufnahme machen und auch Fotos, die wir dann hier einstellen werden.
Angesichts der übervollen Tierheime, besonders in Rüsselsheim und in Mainz, ist dieser Fall hier eine echte Tragödie. Und da es derartige Zoohandlungen mehrfach in allen Städten gibt, eigentlich ein Faß ohne Boden. Dennoch werden wir versuchen für diese 34 Zwerge ein gutes Zuhause zu finden!









