Ratten-Lobby und Rattenhilfe

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Archive for Januar, 2007

Rattenvermittlung - überregional

Sonntag, Januar 28th, 2007

Auf dieser Seite werden wir überwiegend nur die Ratten unserer Pflegestellen und/oder der Tierheime vorstellen, die wir persönlich kennen.
Darüberhinaus warten jedoch bundesweit in zahlreichen Pflegestellen und in fast allen Tierheimen Farbratten auf ein neues Zuhause.

Falls also unter den hier vorgestellten Tieren nicht das passende für sie dabei sein sollte, nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf. Wir stehen bundesweit mit Notfall-Vermittlern in Kontakt und können so sicher helfen.

Hier einige wenige Beispiele:

Kitzingen, private Pflegestelle: 2 Weibchen, ca. 3/4 Monate jung, Husky und Siam, sollen sehr lieb sein, Vermittlung erst nach Abschluß der tierärztlichen Behandlung der wohl erkälteten Siam. Weiterhin 6 Babybuben aus dem TH Schwebheim, Kontakt über uns.

Tierheim Rüsselsheim: Derzeit suchen dort weit über 70 (!) Farbratten, Böckchen, Weibchen und viele Jungtiere ein Zuhause. Kontakt über uns oder direkt über Karin, die Betreuerin vor Ort: Tel.: 0163 33 89 197.

Tierheim Wiesbaden: Auch hier sitzen regelmäßig ca. 30-40 Farbratten. Kontakt über uns oder direkt mit dem Tierheim .

Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Leider. Darum sind wir sicher, auch in Ihrer Nähe finden wir die Ratten, die zu Ihnen passen. Einfach fragen, wir helfen die Tiere zu finden, die richtigen Kontakte herzustellen und eventuell die Transporte zu organisieren.


Aktuelle Notfellchen der Rattenhilfe in Würzburg, viele Babies!

Samstag, Januar 27th, 2007

Es hat sich etwas bewegt, wenn auch gerade die Tiere, die ich gerne bald in guten Händen wüßte, noch immer warten:

Die drei Brüder E: Leider sind die Jungs nun keine Babies mehr und auch den Kinderschuhen entwachsen. Dennoch sind sie immer noch rechte Kasperköpfe.
Es ist eine perfekte Anfänger-Jungen-Gruppe, total aktiv und verspielt. Diese Traummänner suchen dringend Herrchen und/oder Frauchen mit etwas mehr Zeit und Platz, als ich ihnen momentan bieten kann.

Ali, Baba und Sir Henry: Noch sitzt Sir Henry alleine. Ich bin leider kein Profi-Bock-Integrierer und es mangelt mir auch etwas an der Zeit. Allerdings haben sie sich bisher noch nicht ernsthaft gerauft, ich passe halt auch auf, daß sie nicht zu hart aneinander geraten. (Sir Henry findet evtl. einen Platz über Manu - Platzkontrolle steht noch aus)

Rudolph und Mr.Jingles
2 Böcke, blackhooded, 10 und 14 Monate
Bei den derzeitigen Besitzern ist vor einigen Wochen ein Menschenbaby auf die Welt gekommen. Da die Mutter noch minderjährig ist, mischt hier das Jugendamt mit.
Es wurde seitens des Amtes empfohlen, die beiden Ratten abzugeben.
Zudem läßt das Baby den Eltern wenig Zeit, sich um die Tiere noch ausreichend zu kümmern.
Kurz und schlecht: Die beiden Rattenmänner müssen dort so schnell wie möglich weg.
Es sind zwei absolute Anfängertiere, bis das Baby kam, waren sie regelmäßigen Auslauf gewohnt. Sie leben in einer Aria-Voliere und ließen sich ohne Probleme durch deren minikleinen Vogeltürchen rausnehmen. Evtl. wird diese Voliere auch mit abgegeben.
Der Vater ist nicht so ganz tiefschwarz mehr, aber der Sohn ist noch richtig tiefschwarz-weiß.
Beide ließen sich von mir, obwohl völlig fremd und nach anderen Ratten riechend, einfach durchknutschen und wären am liebsten gleich unter der Jacke mitgekommen.
Das Jugendamt kommt nun regelmäßig wieder, sollte dann eine Frist gesetzt werden, müssten die beiden ins Tierheim.
Es wäre aber schön, wenn beide Knutschbären zusammen ohne Zwischenstation direkt in ihr neues Heim umziehen könnten.

Und nun zu den Babies:

8 Babyrattis, 5 Böckchen (4 Binchen, 1 Blackhooded), 3 Weibchen (ehemals 5, 2 wurden bereits vermittelt) (2 Binchen, 1 Blackhooded), derzeit ca. 4 Wochen alt. In einem Tierpark in der Umgebung wurden vermutlich mehrere Farbratten ausgesetzt. Unter einem Schutzhäuschen fand man dann eine Mutter und die Babies. Leider verstarb die Mutter nach wenigen Tagen, die Babies, zu dem Zeitpunkt machten sie gerade die Augen auf, entwickelten sich aber dank Katzenaufzuchtsmilch etc. überwiegend sehr gut. Sie sind inzwischen natürlich richtig schön zahm.
Leider sind sowohl ein Bub als auch ein Mädel dabei, jeweils Binchen, die im Größenwachstum ziemlich hinterher hinken bzw. einfach nicht wachsen wollen, sich aber sonst genauso benehmen, wie ihre Geschwister.

8 Babyrattis, 4 Weibchen (Alle Binchen), 4 Böckchen, (2 Binchen, 2 Blackhooded), ca. 2 Wochen alt. Nur wenige Tage nach dem ersten Fund wurden diese Babies (zusammen mit zwei weiteren, die es nicht geschafft haben) in einer Höhle gefunden. Das Muttertier entkam, wurde auch nicht mehr gesehen.

Alle diese insgesamt 16 Babies sind momentan in der Pflegestelle, werden gepäppelt.
Sie können dort aber nicht mehr lange bleiben, da sonst der Ehepartner die rote Karte zeigt.
Wer hat Herz und Platz für eine Handvoll Leben? Liebevoll an Menschenhand gewöhnt?
Besonders ans Herz legen würden wir Euch die Miniaturausgaben.

Wie immer gilt, sofern Platzkontrollen machbar sind, werde ich auch Transporte möglich machen.

Alle Kronacher-Mädels vermittelt

Freitag, Januar 26th, 2007

Endlich gut vermittelt sind die drei letzten Weibchen von ehemals 13 aus dem Kronacher Notfall. Anfangs hatte ich wirklich überlegt alle 13 zusammen zu lassen. Es kamen nahezu ausschließlich Anfragen für die Sonderfarben. Als ich die drei letzten wieder zurückholte und die Tiere so verändert bei mir waren, habe ich mich oft gefragt, ob es richtig war, das Rudel zu zerschlagen. Es war eine perfekte Gruppe, superliebe Tiere, zu Mensch wie zu ihren Schwestern. Aber warum sollen solche jungen, schönen, gesunden Nasis Pflegestellen für andere Tiere über Jahre blockieren? Warum soll nicht doch vielleicht ein anderer Spaß an den hübschen Farben haben (wenn er vielleicht schon daheim gar eine Notfellchensammlung in Schwarz-Weiß hat)? Und die Geduld hat sich gelohnt. Alle 13 haben ein wundervolles Zuhause gefunden. Danke an die Ratteneltern und wir bleiben ja in Kontakt!

Die Halbwilden Sep.05

Sonntag, Januar 21st, 2007

So süß wie sie aussehen, so problematisch sind sogenannte HaWis. Ob gewollt, versehentlich oder als Ergebnis ausgesetzter oder entlaufener Farbratten kann es zu Vermischung mit ihren wildlebenden Verwandten kommen.
So putzig diese Tierchen hier aussehen, so problematisch ist das handling mit ihnen.
Diese Kerlchen fanden im Jahr 2005 ein verständnisvolles und sachkundiges Zuhause.

Aber die Liste der Einschränkungen für den Halter ist lang.
Darum kann nur immer wieder gewarnt werden:
Niemals Farbratten, auch wenn sie noch so ruhig, zahm und zutraulich sind, ohne entsprechenden Transportkäfig mit nach draußen nehmen, niemals Farbratten in Räumen mit offenen Fenstern oder gar auf Balkons Auslauf gewähren!
Das Risiko des Entlaufens kann nicht hoch genug eingeschätzt werden!

Drei ältere Herren im Tierheim Lohr fanden ein Zuhause!

Freitag, Januar 5th, 2007

Leider war der Vorbesitzer nicht zu bewegen, die drei älteren Herren nicht ins Tierheim zu bringen und ein Interessent sprang jetzt ab. Beruflich stark eingespannt konnte der Vorbesitzer sich die letzten Monate kaum noch um seine Tiere kümmern, nur einem inzwischen einzelnen sehr alten Rattenmann wird er weiter das Gnadenbrot geben.
Die drei Huskyböcke, inzwischen mindestens 1 1/2 Jahre alt, waren wohl früher mal recht zahm. Bedingt durch Zeitmangel kennen sie seit Monaten keinen Auslauf mehr und lassen sich auch nicht mehr so leicht anfassen. Beißen würden sie allerdings nicht.
Eine Bekannte konnte die Tiere fotografieren, lieben Dank dafür!

Zu allen Bildern

Update 10.2.2007

Die drei Herren durften gestern in ihr neues Zuhause umziehen!


Neue Versuchstiere

Mittwoch, Januar 3rd, 2007

Laborratten für HIV empfänglich gemacht

………

Heidelberg - Aidsforscher stehen seit der Entdeckung des Virus vor 26 Jahren vor einem schwerwiegenden Problem: Ihnen fehlt ein geeignetes Versuchstier, mit dem sich etwa die Wirkung neuer Medikamente prüfen ließe. “Gegenwärtige Tests von Mitteln gegen das HI-Virus werden dadurch behindert, dass es einen Mangel an Kleintieren gibt, die verfügbar und leicht zu handhaben sind”, schreiben Forscher um Christine Goffinet von der Universität Heidelberg in der Wissenschaftszeitschrift “Proceedings of the National Academy of Sciences” (PNAS).

Die gewöhnlich in Labors benutzten Ratten und Mäuse werden von dem Aidserreger nicht attackiert. HIV infiziert nur einige Immunzellen des Menschen. Diese lassen sich zwar in Zellkulturen halten und damit für die Forschung nutzen………

……..Die Arbeit ist kein unmittelbarer Fortschritt für Menschen, die an Aids leiden oder mit HIV infiziert sind, sehr wohl bringt es jedoch die Forschung voran………

Vollständiger Artikel www.spiegel.de gefunden über google - news

Linz: Forschungszentrum sucht nach Alternativen für Tierversuche

Mittwoch, Januar 3rd, 2007

Jährlich in Österreich mehr als 180.000 gemeldete Tierversuche durchgeführt - Zell- und Gewebekulturen könnten Ersatz bilden

……….

Tierschützer befürchteten sogar eine Zunahme an Tierversuchen durch die in der Vorwoche vom EU-Parlament beschlossenen neuen EU-Chemikalienrichtlinie REACH (Registrierung, Evaluierung, Autorisierung von Chemikalien). Demnach müssen in der EU rund 30.000 Chemikalien (darunter 2.500 als gefährlich betrachtete), von denen mehr als eine Tonne erzeugt oder importiert wird, auf ihre Wirkung auf Menschen und Umwelt untersucht werden.

…….

Der vollständige Text: derStandard.at/Wissenschaft gefunden über google - news

Wir fanden ein Zuhause

Mittwoch, Januar 3rd, 2007

Update am 2.1.2007: Diese vier Weibchen aus den Tierheimen Würzburg und Schwebheim haben wir inzwischen in ihr neues Zuhause gebracht.

Camilla und Lady Di: Camilla, albino, Fundtier, Übernahme aus TH Schweinfurt, sehr, sehr lieb und schmusig, Schwangerschaft inzwischen ausgeschlossen, geboren schätzungsweise 2/06. Lady Di, Fundtier, Übernahme aus TH Würzburg, saß dort mit Sir Henry zusammen, inzwischen hat sie 4 tote Welpen geboren, Schwangerschaft daher auch ausgeschlossen, etwas scheu, aber auch lieb. Geboren schätzungsweise 6/08.
Camilla ist ne echte Anfängerknutschnase, beide werden momentan zusammen integriert,damit keine zu lange alleine sitzen muß.
Fotos hier: KLICK

Mini und Mausi: Übernahme Tierheim Schweinfurt, geb.ca.5/06,wurden zusammen abgegeben wegen Umzug, Mini, agoutihooded, recht lebhaft, hat bei den beiden und allem anderen gegenüber die Hosen an. Kann auch schonmal passieren, daß sie schlechte Laune hat und mich wütend durch die Gitter, anschnaubt. Mausi, grau, dagegen ist die gute Seele der beiden, immer lieb, immer freundlich. Zwei zierliche Mädels, die sich super gut hochnehmen und händeln lassen.
Fotos hier: KLICK