Ratten-Lobby und Rattenhilfe

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Archive for November, 2006

Erkenntnisse aus Tierversuchen - auf Menschen übertragbar?

Donnerstag, November 30th, 2006

NZZ online schreibt:

Unterschiedliche Interpretation der Datenlage durch Gegner und Befürworter

…..Jedes Jahr werden allein in der Schweiz Hunderttausende Tierversuche durchgeführt. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse sind allerdings nicht in jedem Fall auf den Menschen übertragbar. Das erschwert die Abwägung zwischen (möglichem) Erkenntnisgewinn und Tierwohl.

Laut der Statistik des Bundesamtes für Veterinärwesen wurden im Jahr 2005 in der Schweiz insgesamt 704 250 Tiere für Tierversuche eingesetzt.[1] Über 80 Prozent dieser Tiere waren Mäuse und Ratten, aber es wurden beispielsweise auch mehr als 60 000 Vögel, über 12 000 Fische, über 3200 Hunde und 434 Primaten für Versuchszwecke benutzt. Die meisten dieser Tiere waren während des Versuchs zwar keiner oder nur einer leichten Belastung ausgesetzt - 79 Prozent wurden in Versuchen mit dem Schweregrad 0 oder 1 von insgesamt 4 Schweregraden verwendet. Trotzdem bedeutete der Einsatz in einem Versuch wohl für die allermeisten Tiere den Tod, entweder weil dieser Endpunkt des Experiments war oder weil man anschliessend keine Verwendung mehr für sie hatte. Im Jahr 2005 jedenfalls wurden 93 Prozent der Tiere in bewilligungspflichtigen Versuchen erstmals eingesetzt, nur knapp 7 Prozent - darunter auch zwei Drittel der verwendeten Primaten - stammten aus früheren Versuchen……

Vollständiger Text hier
Gefunden bei www.news.google.com

Aus der Versuchsstatistik

Donnerstag, November 30th, 2006

NZZ online schreibt:
Tierzahlen erneut gestiegen
Wachsender Anteil der Hochschulen

……..Seit 2001 nimmt der Tierverbrauch jedoch wieder zu. Ein Grund für diesen Trend, der auch in anderen europäischen Ländern beobachtet wird, ist die immer grössere Zahl an gentechnisch veränderten Tieren - zwischen 1997 und 2004 wurden in der Schweiz 5000 verschiedene gentechnisch veränderte Mauslinien gehalten, dazu einzelne Ratten-, Kaninchen- und Fischlinien. Allein die Herstellung einer solchen Mauslinie erfordert laut einem Bericht des britischen Nuffield Council on Bioethics zwischen fünfzig und einigen hundert Tieren……

Vollständiger Text hier
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Wie Schlafentzug das Lernen beeinträchtigt

Montag, November 27th, 2006

Die Berliner Zeitung schreibt:

Stresshormone blockieren die Bildung von Nervenzellen
Stresshormone, die durch anhaltenden Schlafentzug freigesetzt werden, können die Produktion neuer Nervenzellen im Gehirn stoppen. Dies ist das Ergebnis einer Studie an Ratten, die Psychologen der Princeton-University im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) vorstellen……….
Vollständiger Artikel hier

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“Pille für den Mann” funktioniert bei Ratten

Sonntag, November 26th, 2006

DIE WELT schreibt:
“………Die Ratten, an denen das Mittel getestet wurde, waren nach vier Wochen tatsächlich unfruchtbar. Organschäden seien nicht aufgetreten, und 20 Wochen nachdem das Mittel abgesetzt worden sei, hätten alle Ratten ihre Fruchtbarkeit wiedererlangt, berichten die Forscher. Doch ob der Tierversuch auf den Menschen übertragbar ist, wird sich erst zeigen müssen…….”

Vollständiger Artikel hier: KLICK

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Tierversuche in Deutschland

Sonntag, November 26th, 2006

n-tv schreibt:
Alarmierende Zahlen

“……….Die meisten Versuchstiere sind mit rund 85 Prozent Nager, darunter etwa 570.000 Ratten………..”

“……….Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche zeigte sich bestürzt. Die Versuchstierzahlen hätten vor zehn Jahren einen Tiefpunkt von 1,5 Millionen erreicht und seien seitdem gestiegen. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte bezeichnete die jüngsten Zahlen als alarmierend. “Während in vielen Forschungsbereichen wie den Giftigkeitstests tierversuchsfreie Methoden auf dem Vormarsch sind, hinkt die Gentechnik massiv hinterher”,…….”

Vollständiger Artikel hier: KLICK

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Schmerzmittel im menschlichen Speichel

Sonntag, November 26th, 2006

Kronen Zeitung Österreich schreibt:

“…….. Das so genannte Opiorhin habe in Versuchen bei Ratten Schmerzen bei Entzündungen effektiv gelindert. Zudem konnten die behandelten Nager länger über Stahlnägel laufen als nicht behandelte Artgenossen…….”

Der vollständige Artikel findet sich hier: KLICK

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Die dritte Versuchsreihe beginnt: 63 Ratten dürfen überleben

Sonntag, November 26th, 2006

Die folgende mail wurde heute versandt:

Liebe Tierfreunde,

nach einigen Wochen Informations-Pause will ich Sie/Euch kurz über den aktuellen Stand informieren:

Dank Ihnen/Euch konnten alle Tiere der ersten und der zweiten Versuchsreihe komplett gerettet werden!!!!!
Ich kann gar nicht sagen, wie froh ich darüber bin.
Viele der Tiere sitzen zwar noch in Tierheimen und warten auf ein endgültiges Zuhause. Aber sie werden dort liebevoll umsorgt.
Alle haben sich inzwischen umgestellt von den flachen Makrolonwannen auf Käfige, Volieren oder Schrankkäfige, in denen sie ihrer Art entsprechend klettern können, sich frei bewegen können oder sich in Kuschelhäuschen zurückziehen können.
Inzwischen haben alle sicherlich gelernt, daß nicht alles so schmeckt, wie die Einheits-Labor-Pellets.
Und viele haben schon ihren Menschen gefunden, über den sie gelernt haben, daß Menschenhände nicht nur medizinische Anwendungen verteilen können, sondern auch wohltuend streicheln und schmusen können.

Am 27.November beginnt die dritte der insgesamt vier Versuchsreihen. Es werden insgesamt 63 Weibchen, geboren im März/06 das Labor lebend verlassen dürfen, sofern wir Plätze für sie finden können.
Auch bei der danach folgenden vierten und letzten Versuchsreihe werden es 63 Weibchen sein.
Ich weiß nicht, wie wir diese insgesamt 126 Tiere bewältigen wollen.
Aber es sind 126 Lebewesen, die für die Forschung und die Wissenschaft, für unseren menschlichen Luxus (Handystrahlung!) in den Versuch gehen.
126 Leben, die durch uns eine Chance auf Leben bekommen können.
Und wenn ich mir die ansehe, die bei mir hier sitzen, dann danken sie es mir jeden Tag. Einfach dadurch, daß sie da sind. Daß in diesen schüchternen Labortieren einfach wunderschöne, liebenswerte, intelligente und gegenüber ihren andersfarbigen Artgenossen, sowie gegenüber Menschen absolut soziale Lebewesen stecken.

Bitte hören Sie sich/ hört Euch einfach weiter um. Wäre doch für alle ein schönes Weihnachtsfest, wenn wir möglichst vielen (allen?) der Tiere das Leben schenken könnten.

Mit tier- und menschenfreundlichen Grüßen
Christine Kroh

Aktuelle Notfellchen der Rattenhilfe in Würzburg

Montag, November 20th, 2006

In Würzburg suchen bei uns privat viele Ratten ein neues Zuhause:

Die drei Brüder E: Drei sonnige Burschen die ich im Alter von 6 Wochen aus dem TH Schweinfurt übernommen habe.Ein Husky und zwei Blackhooded. Sie kleben zusammen wie Pech und Schwefel. Sie würden gerne jemanden mit mehr Platz und Zeit den ganzen Tag zum lachen bringen. Das perfekte Anfängerrudel. Aber sicher auch, wenn jemand sich die Zeit nimmt und die Erfahrung hat, mit anderen Jungs zu vergesellschaften.
Fotos hier: KLICK

Drei Weibchen aus Kronach: Einmal Agoutihooded, einmal Fawnself und einmal Blackberkshire. Sie stammen aus dem Kronacher Notfall, von dem ich den Opa Fuß und 13 Weibchen übernommen hatte. Die drei süßen Früchtchen waren bereits vermittelt. Nach kurzer Zeit stellte sich jedoch heraus, daß sie dort nicht bleiben konnten und ich holte sie aus Hagen wieder zurück.
Ich weiß leider nicht genau, was die drei in Hagen erlebt haben. sie sind nach wie vor total aufgeweckt und neugierig, spielen und toben viel herum. Allerdings sind sie leider nicht mehr die absoluten Anfängertiere. Aber mit viel Ruhe und Geduld werden sie sicher wieder so zutraulich werden, wie sie ursprünglich mal waren.
Fotos hier: KLICK

Ali und Baba: zwei Böckchen, geboren ca. 6/06 und ca. 8/06, Übernahme aus dem TH Würzburg, grau, wurden zusammen als Fundtiere abgegeben. Könnten Vater (Baba) und Sohn (Ali) sein. Etwas schüchtern, Ali läßt sich sehr ungern nehmen, ist einfach furchtbar schnell und weg. Baba ist etwas ruhiger. Momentan läuft Integration zu Sir Henry (s.u.), damit dieser nicht zu lange einsam sein muß.
Fotos hier: KLICK

Sir Henry: Böckchen, Übernahme aus dem TH Würzburg, grau, war mit einem Weibchen zusammen als Fundtier abgegeben worden, geboren ca. 6/06, etwas schüchtern noch, aber lieb. Wegen der Ähnlichkeit mit Ali und Baba, sowie dem fast identischen Fundort in WÜ nur wenige Tage auseinander, wird er momentan zu Ali und Baba integriert.
Fotos hier: KLICK

Wir fanden ein Zuhause:

Camilla und Lady Di: Camilla, albino, Fundtier, Übernahme aus TH Schweinfurt, sehr, sehr lieb und schmusig, Schwangerschaft inzwischen ausgeschlossen, geboren schätzungsweise 2/06. Lady Di, Fundtier, Übernahme aus TH Würzburg, saß dort mit Sir Henry zusammen, inzwischen hat sie 4 tote Welpen geboren, Schwangerschaft daher auch ausgeschlossen, etwas scheu, aber auch lieb. Geboren schätzungsweise 6/08.
Camilla ist ne echte Anfängerknutschnase, beide werden momentan zusammen integriert,damit keine zu lange alleine sitzen muß.
Fotos hier: KLICK

Wir fanden ein Zuhause: 

Mini und Mausi: Übernahme Tierheim Schweinfurt, geb.ca.5/06,wurden zusammen abgegeben wegen Umzug, Mini, agoutihooded, recht lebhaft, hat bei den beiden und allem anderen gegenüber die Hosen an. Kann auch schonmal passieren, daß sie schlechte Laune hat und mich wütend durch die Gitter, anschnaubt. Mausi, grau, dagegen ist die gute Seele der beiden, immer lieb, immer freundlich. Zwei zierliche Mädels, die sich super gut hochnehmen und händeln lassen.
Fotos hier: KLICK

Besonders die drei Weibchen aus dem Kronacher Notfall liegen mir am Herzen. Sie kamen wirklich aus der Sch…. und sind dabei solche Zuckerschnuten geblieben. Den Irrweg über Hagen werden sie im neuen Heim, wo man sie so nimmt, wie sie sind, auch wenn nur eine Sonderfarbe dabei ist, sicher schnell verdauen und genauso auftauen, wie die anderen 10 Weibchen, die bereits in gute Hände vermittelt werden konnten.

Vermittlung der Notfellchen nur bei möglicher Platzkontrolle, evtl. auch weiter weg.

11 Babies im Tierheim Würzburg

Sonntag, November 12th, 2006

Am 30.10. wurden im Tierheim Würzburg 11 Rattenbabies, ca. 3-4 Wochen jung, abgegeben.

Es handelt sich um 8 Weibchen und 3 Böckchen in den Farben agoutihooded und cremehooded, sowie albino.

Die Weibchen sind leider noch zu schnell zum anfassen, die Böckchen sind etwas ruhiger und lassen sich schon nehmen. Aber es sind noch richtige kleine Rattenkinderchen, wuselig, flink, immer auf Achse.

Je schneller die Minis ein endgültiges Zuhause gefunden haben, desto zahmer und kuscheliger werden sie werden.
Aber bei all den süßen Babies sollen Amanda, Maximila, zwei blackhooded Damen, und deren hübscher Huskykastrat nicht vergessen werden.

Diese drei suchen nur zusammen ein liebevolles Zuhause. Leider stammen sie aus ganz schlechter Haltung und der neue Besitzer muß besonders für eines der Weibchen etwas Geduld und Verständnis aufbringen.

Weitere Bilder in Originalgröße: HIER

Vorheriger Artikel über das Tierheim: HIER Kontakt über mich per mail: christine@@rattenhilfe.de
(ein @ entfernen - spamschutz)

oder Telefon: 0931 / 28 78 196 (bitte auf den AB sprechend) oder: 0176 215 316 57

Oder aber direkt zu den Besuchszeiten, täglich, außer Montag und Donnerstag, zwischen 14h und 16h im Tierheim in Würzburg am Elferweg.